Die Kampagne der ÖTV zur Aufwertung der Frauenarbeit 1990-2001

Das Ziel der  Erzieher_innen und Sozialarbeiter_innen, die  im letzten Jahr so lange gestreikt haben, war die Aufwertung ihrer Arbeit. Der Einsatz für diese berechtigte Forderung hat Geschichte - für alle „typischen“ Frauenberufe. Diese wieder in Erinnerung zu rufen und damit auch eine Unterstützung für aktuelle Aufwertungsaktivitäten anzubieten, haben sich Heike Gumpert, Elke Möller und Dr. Barbara Stiegler vorgenommen. Sie haben deshalb die ÖTV Aufwertungskampagne der 1990er Jahre noch einmal aufgearbeitet: Archive durchforstet, Beschlüsse, Gutachten, Expertisen und andere Dokumente gesichtet und mit damals und heute aktiven und verantwortlichen Gewerkschaftskolleg_innen sowie mit Expert_innen gesprochen. Renate Sternatz, Bereichsleiterin Ressort 12 Fachbereich Gemeinden ver.di Bundesverwaltung, hat das Ergebnis kommentiert und Sibylle Lust, stellvertretende Landesbezirksleiterin ver.di Hessen hat ein Vorwort geschrieben.

Zu den Autorinnen

Heike Gumpert, Diplompädagogin / Erwachsenenbildung, Gendertrainerin und Dialog-Prozessbegleiterin, war von 1992 bis 2005 Gewerkschaftssekretärin im Landesbezirk Hessen der ÖTV, später ver.di, dort u.a. verantwortlich für Frauenpolitik und Technologiepolitik.
Kontakt  heike.gumpert@t-online.de" 

Elke Möller, Diplompädagogin, war von 1985 bis 1994 freigestelltes Personalratsmitglied der Stadtverwaltung Rüsselsheim, u.a. Vorsitzende. Von 1994 bis 2014 war sie die Frauenbeauftragte der Stadtverwaltung Rüsselsheim. Seit 1977 ist sie aktiv in der Gewerkschaft ÖTV - später ver.di - in verschiedenen Funktionen u.a. Vorsitzende des Frauenrates des Landesbezirks Hessen von 2001 bis 2014.
Kontakt elkemoe@aol.com 

Barbara Stiegler, Dr. phil., Diplompsychologin, Diplompädagogin, arbeitete ab 1975 als  Frauen- und Geschlechterforscherin im Forschungsinstitut der Friedrich- Ebert- Stiftung, später war sie bis 2011 Leiterin des Arbeitsbereiches Frauen- und Geschlechterforschung in der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich Ebert Stiftung. 
Kontakt  www.stiegler-barbara.de

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