Vertrauensleute (kurz auch gern VL genannt) sind das Gesicht ver.dis in deinem Betrieb. Sie wissen, wie ver.di funktioniert, sie kennen die gewerkschaftspolitischen Themen, sie können viele deiner Fragen beantworten. Sie sind Aktive und das an der Basis und nicht so sehr in Gremien. In ver.di bilden sie den Vertrauensleuteausschuss, auf Landesebene: LVLA. Er trifft sich regelmäßig und veranstaltet jährliche Seminare. Frag nach, wer in deinem Betrieb Vertrauensfrau oder-mann ist und such das Gespräch. Oder noch besser: mach mit!
Stellvertretende Landesbezirksleiterin
„Vertrauensleute sind die Freigeister der Gewerkschaftsarbeit“ sagte einmal ein erfahrener Funktionär. „Sie können im Betrieb agieren, können kreativ sein, sind nicht zu fest angebunden an Gremien. Sie können für die Sache der Beschäftigten gestalten.“
Was sind Vertrauensleute?
Vertrauensleute sind das Gesicht der Gewerkschaft im Betrieb. Sie sind Ansprechpartner für alle denkbaren Themen der Gewerkschaft, vom Eintrittsformular, über Bedingungen des Rechtsschutzes, Bildungsarbeit bis hin zum korrekten Treffpunkt für die Streikaktion. Idealerweise sind sie ausgezeichnet informiert, haben Antworten und Materialien. Wenn sie mal nicht antworten können, wissen sie, wen man fragen kann.
Was ist der VL-Ausschuss?
Hier treffen sich Vertrauensleute von verschiedenen Betrieben, um sich auszutauschen, Informationen zu erhalten, sich weiter zu bilden. Im Landesvertrauensleuteausschuss sind Beschäftigte aus Behörden, von der Telekom, aus großen Verkehrsbetrieben – kurz aus dem gesamten Organisationsbereich von ver.di. Der aktuelle Ausschuss ist bis 2027 im Amt. Er trifft sich viermal im Jahr, zum ersten Mal tagte er im September 2023.
Wie arbeitet der Vertrauensleuteausschuss?
Der Ausschuss hat sich zum Ziel gesetzt, die Vertrauensleutearbeit zu stärken, möglichst viele Kolleg*innen in den jeweiligen Betrieben für Vertrauensleutearbeit zu gewinnen. Denn letztendlich werden gute Tarifverträge mit ordentlichen Lohnzuwächsen nur von starken Gewerkschaften abgeschlossen. Viele müssen mitmachen. Viele müssen aktiv sein. Daher treffen die VL im Ausschuss strategische Überlegungen wie etwa:
Gedacht wird auch in die andere Richtung, in die Organisation hinein:
Der Begriff „Vertrauensleute“ ist ein sehr traditioneller. Viele Menschen, die nicht in der Gewerkschaft aktiv sind, können erstmal gar nichts damit anfangen. Deshalb geht es dem Ausschuss auch darum, wie zeitgemäße Vertrauensleutearbeit aussehen kann.
Welche konkreten Vorhaben sind geplant?