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Tarifabschluss Landesbeschäftigte

Tarifabschluss Landesbeschäftigte

29.03.2019

Nach fast 20-stündigen zähen Verhandlungen haben sich die Gewerkschaften mit dem Land auf einen Tarifvertrag verständigt. Danach bekommen die 45.000 Beschäftigten des Landes Hessen in drei Stufen insgesamt 8 Prozent mehr Geld (Gesamtvolumen). Dabei steigen die Gehälter in den Eingangsstufen um 11 Prozent.
Der Mindestbetrag von 240 Euro verteilt sich ebenfalls auf drei Stufen.

Die Laufzeit beträgt 33 Monate. Demnach ist das Laufzeitende am 30.9.2021.

Die Gehälter werden zum 1.3.2019 um 3,2 Prozent, mindestens 100 Euro erhöht. In der jeweiligen Eingangsstufe steigen sie um 4,5 Prozent.
Zum 1.2.2020 steigen sie wieder um 3,2 Prozent, mindestens um 100 Euro und für die Erfahrungsstufe 1 um 4,3 Prozent.
Von 1.1.2021 gibt es dann 1,4 Prozent, mindestens 40 Euro mehr und 1,8 Prozent für die Stufe 1.

Die Ausbildungsvergütungen steigen um 120 Euro in zwei Stufen, und zwar ab dem 1.1.2019 um 60 Euro und am 1.1.2020 noch einmal um 60 Euro. Sie bekommen einen Tag mehr Urlaub (jetzt 30 Tage) und haben künftig Anspruch auf die Kinderzulage von 100 Euro pro Kind, die der Tarifvertrag des Landes für seine Beschäftigten vorsieht (§ 23 a TV-H).
Es wurde vereinbart, dass Auszubildende nach Ende der Ausbildung in den Landesdienst übernommen werden.

Das Landesticket wird für die gesamte Laufzeit fortgeführt.

Die Tarifvertragsparteien sind sich einig, das Ergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsempfänger zu übertragen und werden sich dafür einsetzen.

Damit knüpft der Tarifvertrag weitestgehend an den der übrigen Bundesländer TdL an.

ver.di Verhandlungsführer Wolfgang Pieper: „Das ist eines der besten Tarifergebnisse für Hessen seit langem. Insbesondere der Mindestbetrag von 240 Euro bringt für die unteren und mittleren Einkommen kräftige Steigerungen.“