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Neue Fachbereichsleiterin Bund und Land

Neue Fachbereichsleiterin Bund und Land

20.08.2019

Neue Landesfachbereichsleiterin Bund und Land ist Daniela Suttner. Die 48-jährige folgt auf Thomas Schenk, der den Fachbereich seit ver.di-Gründung im Jahr 2001 geleitet hat und die Funktion auf eigenen Wunsch abgibt.

Portaitfoto, stehend im Flur mit Hintergundlicht Peter Jülich Daniela Suttner

Der Fachbereich Bund und Land betreut in Hessen diejenigen ver.di-Mitglieder, die in Landesdienststellen und in hessischen Bundesdienststellen beschäftigt sind. Außerdem ist er zuständig für die Beamt*innen in diesem Bereich. Das Mitwirken an den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Landes Hessen ist alle zwei Jahre eine der zentralen Aufgaben im Fachbereich.
Fachbereichsleiterin Suttner wird den Fachbereich in die künftige ver.di Struktur führen. Dabei werden aus derzeit 13 Fachbereichen fünf größere Bereiche.
Für die kommende Zeit plant Daniela Suttner die Vertrauensleutearbeit im Fachbereich weiter zu stärken und die Personalräte zu unterstützen. „Die Regierungsparteien nehme ich beim Wort, was die Rückkehr Hessens in die Tarifgemeinschaft der Länder TdL angeht und die Gespräche, die sie darüber aufnehmen wollen. Bei der Gestaltung sind wir gern dabei.“

Daniela Suttner wurde in Bad Hersfeld geboren und wuchs im Schwalm-Eder-Kreis auf. Im Landratsamt in Homberg (Efze) absolvierte sie eine Ausbildung in der Verwaltung. Während der anschließenden Berufstätigkeit holte sie am Abendgymnasium ihr Abitur nach. Danach studierte sie Pädagogik an der Philipps-Universität in Marburg und schloss als Diplom-Erziehungswissenschaftlerin ab. Ihre Schwerpunkte: Erwachsenenbildung sowie außerschulische Jugendarbeit.

Erste hauptamtliche Station bei der Gewerkschaft ver.di war die einer Jugendbildungsreferentin in Frankfurt. Später arbeitete sie unter anderem in Berlin bei der Mitgliederzeitung publik und im ver.di Bildungszentrum Clara Sahlberg am Wannsee, jeweils mit dem Schwerpunkt öffentlicher Dienst.

Ein Dorn im Auge sind Suttner die befristeten Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst. „Meines Erachtens gibt es entweder eine Planstelle oder es liegt ein Sachgrund für die Befristung vor, alles andere ist eigentlich nur eine auf zwei Jahre verlängerte Probezeit für die jungen Menschen.“ Deren prekäre Lage könne nur nachvollziehen, wer selbst einmal in so einer Situation gewesen sei. Hier müsse die Politik dringend nachbessern, so Suttner.

Seit 2008 ist die passionierte Hessin wieder in ihrem Bundesland und war seither als Gewerkschaftssekretärin für den öffentlichen Dienst zuständig. „Ich fühle mich in Hessen zuhause, habe schon an vielen hessischen Orten gelebt und ich finde, jede Region hat ihren Charme.“

Daniela Suttner lebt zur Zeit mit ihrer Familie in Nordhessen.