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Manteltarifverhandlungen Airmailcenter fortgesetzt

Manteltarifverhandlungen Airmailcenter fortgesetzt

18.02.2021

Beim Luftpostlogistiker Airmail Center Frankfurt GmbH sind die Tarifverhandlungen über die Arbeitsbedingungen für die zirka 200 Beschäftigten fortgesetzt worden. Dabei konnten erste inhaltliche Annäherungen erzielt werden. Verhandlungsführer Andreas Jung: „Bei den Regelungen zu Zeitzuschlägen, Urlaubsanspruch und Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) sind wir uns nähergekommen. Die materiellen Vorstellungen liegen aber noch weit auseinander.“

Zu den Themen rund um Arbeitszeit und Einführung eines Arbeitszeitkontos sei ein Sondertermin vereinbart worden, um praktikable Lösungen zu erarbeiten. Jung lobte das Klima der Verhandlungen, die erstmals rein digital stattfanden. „Während die vorigen Verhandlungen zäh, kompromiss- und ziellos und ohne greifbare Ergebnisse abliefen, war die Atmosphäre zur Erzielung von Ergebnissen in dieser Verhandlungsrunde spürbar verbessert, wenn auch noch nicht optimal.“ Als mögliche Erklärung hierfür nennt der ver.di Verhandlungsführer den Ablauf der Friedenspflicht Anfang der Woche.  ver.di kann demnach zur Unterstützung der Tarifforderungen zum Arbeitskampf aufrufen. Jung vermutet, dass „die potentiellen Möglichkeiten des Arbeitskampfes die Motivation auf der Arbeitgeberseite doch erheblich gefördert haben“.

Andreas Jung erläutert weiter: „Solange wir den Eindruck haben, dass nicht nur auf Zeit gespielt, sondern – mit unterschiedlichen Positionen – um Lösungen und Ergebnisse gerungen wird, sehen wir keinen Grund, zur Arbeitsniederlegung aufzurufen“.

Anteilseigner des Joint Ventures sind die tarifgebundenen Aktiengesellschaften Fraport AG, Lufthansa Cargo AG und die Deutsche Post AG.