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Busfahrer treten in Streik

Busfahrer treten in Streik

27.09.2019

Seit Beginn der Frühschicht haben Busfahrer privater hessischer Omnibusunternehmen die Arbeit niedergelegt. In einigen hessischen Städten und auf dem Land könnten Fahrgäste deshalb heute vergeblich auf ihren Bus warten. Der Warnstreik hat mit der jeweiligen Frühschicht begonnen und endet mit der entsprechenden Spätschicht. ver.di-Verhandlungsführer Jochen Koppel: „Die Arbeitgeber blockieren, sie verhandeln nicht, sie nehmen uns nicht ernst. Wir reagieren nach drei erfolglosen Treffen mit Streik. Vielleicht bringt das die Arbeitgeber zur Einsicht und sie beginnen endlich, ernsthaft zu verhandeln.“

Betroffen sind: Kassel (DB Regio Mitte Niederlassung Kassel mit dazugehörigen Standorten), Fulda, Gießen, Hanau, Erlensee, Maintal, Frankfurt, Frankfurt-Griesheim, Oberursel, Bad Vilbel, Offenbach, Langen, Hofheim, Mainz, Darmstadt, Weiterstadt sowie der Landkreis Main-Kinzig.

ver.di hatte die Verhandlungen in dieser Woche in der dritten Runde abgebrochen, nachdem die Arbeitgeber, der Landesverband hessischer Omnibusunternehmer LHO weder auf die Lohnforderung eingegangen sind noch ein eigenes Angebot vorgelegt haben.

ver.di fordert die Erhöhung des Grundgehalts von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro. Der Grundurlaub soll auf 30 Tage innerhalb der geforderten 5-Tage-Woche erhöht werden (derzeit sind es 25 Tage). ver.di-Mitglieder sollen zwei zusätzliche Arbeitstage erhalten.