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Tarifforderung für öffentlichen Dienst beschlossen

Tarifforderung für öffentlichen Dienst beschlossen

14.12.2016

Für die rund 45.000 Tarifbeschäftigten des Landes Hessen fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eine Lohnerhöhung von 6 Prozent. Dabei sollen die unteren Einkommen stärker berücksichtigt werden. Die Ausbildungsentgelte sollen um 90 Euro steigen. Jens Ahäuser, zuständig für die Tarifkoordination Öffentlicher Dienst: „Außerdem fordert ver.di, dass nach dem Abschluss der Verhandlungen das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen wird.“

ver.di Landesbezirksleiter Jürgen Bothner: „Hessen sollte endlich in die Tarifgemeinschaft deutscher Länder zurückkehren. Es ist anachronistisch, dass Hessen sich als einziges Bundesland eigenständige Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten leistet. Alle anderen Länder sind in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) organisiert und verhandeln gemeinsam.“ Bothner fordert, die Rückkehr in die TdL so zu gestalten, dass dem Land keine zusätzlichen Kosten hieraus entstehen: „Im Gegenteil: Man schenkt sich den Bürokratieaufwand und die parallelen Strukturen.“

Die Verhandlungen in Hessen beginnen am 27. Januar in Wiesbaden.

Hinweis:

Ab 18.Januar verhandelt die TdL in Berlin für alle übrigen Bundesländer. Dazu hat die ver.di Bundestarifkommission heute ihre Forderung beschlossen (die Hessen übernimmt).

Die entsprechende Pressemitteilung hier