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Neuer Rechtsschutz-Leiter ver.di Hessen

Neuer Rechtsschutz-Leiter ver.di Hessen

20.03.2017

Die Abteilung Rechtsschutz von ver.di Hessen hat einen neuen Chef. Der 59-jährige Rechtssekretär Peter Klenter aus Südhessen leitet seit wenigen Tagen den hessischen ver.di Rechtsschutz. Klenter übernimmt von Thomas Heß, der ver.di verlassen hat.

Peter Klenter ist 1958 in Hilden im Kreis Düsseldorf-Mettmann in Nordrhein-Westfalen geboren und in Solingen aufgewachsen. Nach dem Studium von Philosophie, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms Universität schlägt Klenter einen ausgeprägt mitbestimmungsorientierten beruflichen Werdegang ein. So gründet das damalige ÖTV-Mitglied in Hamburg mit anderen den „Arbeitskreis Sozialstationen“. Als Betriebsratsvorsitzender des Arbeiter Samariterbundes in Hamburg setzte er für 1.100 KollegInnen einen Tarifvertrag durch.

Seit 15.März 2017 leitet Peter Klenter den Rechtsschutz bei ver.di Hessen. Peter Klenter Peter Klenter  – Seit 15.März 2017 leitet Peter Klenter den Rechtsschutz bei ver.di Hessen.

Von 1992 bis 1994 ließ sich Klenter in Frankfurt bei der damaligen Akademie der Arbeit (heute Europäische Akademie der Arbeit) zum Rechtssekretär ausbilden. Ab 1994 nahm Peter Klenter dann 20 Jahre lang verschiedene Positionen im Rechtsschutz des DGB ein. Unter anderem war er Referatsleiter Individualarbeitsrecht beim DGB-Bundesvorstand in Berlin. Hier arbeitete er unter anderem zu für den ersten Gesetzentwurf zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern. Seit 2014 arbeitete Peter Klenter als Rechtsschutzsekretär bei ver.di Südhessen.

Den ver.di-Rechtsschutz für ArbeitnehmerInnen und BeamtInnen sieht Klenter als wichtigen Schutz für Mitglieder bei Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz, mit dem Dienstherrn und in sozialen Angelegenheiten. Einer seiner Schwerpunkte, so Klenter, werde sein, diese gewerkschaftliche Solidarleistung weiterzuentwickeln und noch mitgliederfreundlicher zu gestalten. „Arbeits- und Sozialrecht sind das Rückgrat des demokratischen Rechtsstaats. Deshalb ist es in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung, wieder mehr Menschen aus den prekären Arbeitsbedingungen und der Scheinselbständigkeit einen Zugang zur arbeits- und sozialrechtlichen Absicherung zu eröffnen.“